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    Geschichte der ABB Österreich

    ABB im Wandel vom Elektrokonzern zum Technologiekonzern.

    Die ABB-"Großmütter" in ihrer Pionierzeit:

    1890
    Almänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (ASEA) mit Sitz in Västeras entsteht durch den Zusammenschluß von Ludvig Fredholms Elektriska Aktiebolaget mit der Firma von Gustav Abraham Ganström und Göran Wenström

    1891
    Charles E. L. Brown und Walter Boveri gründen in Baden/CH die Kommanditgesellschaft Brown, Boveri & Cie. Betriebsaufnahme mit 100 Arbeitern und 24 Angestellten

    1893
    In Hofor nimmt ASEA das erste elektrische Walzwerk der Welt zur Formung von Metallen in Betrieb. BBC liefert die Generatoren für das erste für Wechselstrom konzipierte thermische Großkraftwerk Europas in Frankfurt am Main

    1897
    ASEA präsentiert Schwedens erste mit Strom betriebene Lokomotive.

    1901
    BBC baut die erste Dampfturbine auf dem Kontinent. Erfindung des massiven, zylindrischen Rotors für schnellaufende Turbogeneratoren durch Charles E. L. Brown

    1910
    Am 1. Juli 1910 übernehmen Charles E. Brown und Walter Boveri die Anlagen der Vereinigten Elektrizitäts-A.G. Wien von Béla Egger und gründen damit die „Oesterreichische Brown Boveri-Werke AG“ in Wien.

    1920 - 1939
    BBC gründet Tochtergesellschaften in Ungarn, der Tschechoslowakei, Polen, USA, Kanada und Argentinien. BBC Österreich ist an einigen dieser Gesellschaften beteiligt.

    1923
    Der deutsche Ingenieur Hugo Stotz erfindet die neue Sicherung gegen Kurzschluß und Überlastung des Stromnetzes. Er verkauft seine Firma später an BBC.

    1924
    Tod der beiden Firmengründer Charles E. L. Brown und Walter Boveri

    1930
    In Wien wird die Österreichische ASEA Elektrizitäts-GmbH gegründet.



    Die Geburtsstunde der heutigen ABB in Österreich:

    1988 wurden die beiden Unternehmen im Zuge der weltweiten Fusion von BBC und ASEA in der Asea Brown Boveri AG, Wien verschmolzen.

    1990-1992
    Ausgliederung von Geschäftsbereichen aus der Asea Brown Boveri AG in eigenständige Gesellschaften: ABB Industrie GmbH, ABB Installationen GmbH, ABB Verkehrstechnik GmbH, ABB Energie AG, ABB Fläkt GmbH, ABB Stal Astra Kälteanlagen GmbH, ABB Kranzl GmbH, ABB Goerz AG, ABB Service GmbH, ABB Schaltanlagen GmbH, ABB Serienprodukte GmbH

    1996
    Gründung des Schienenfahrzeugkonzerns Adtranz, an dem ABB und Daimler Benz zu 50% beteiligt sind. In Österreich werden Teile der ABB Verkehrstechnik GmbH und der ABB Energie AG in die österreichische Adtranz in Wiener Neudorf transferiert. Der bei ABB verbliebene Teil der ABB Verkehrstechnik wird in ABB Antriebssysteme GmbH umbenannt und produziert Antriebe und Motoren für Schienenfahrzeuge, wobei Adtranz der wichtigste Kunde ist.

    1997
    Die Elektrogroßhandelsdivision der ABB Serienprodukte GmbH wird an den französischen Konzern REXEL verkauft, der diesen Teil als REGRO Elektrogroßhandel in Österreich weiterführt. Der bei ABB verbliebene Teil der ABB Serienprodukte wird in ABB Komponenten GmbH umbenannt und vertreibt ausschließlich von ABB hergestellte Niederspannungs-Komponenten zum Schalten, Schützen und Steuern.

    1997
    Gründung der ABB Industrie & Gebäudesysteme GmbH aus der Fusion von ABB Industrie GmbH, ABB Installationen GmbH und ABB Komponenten GmbH.

    1998
    Verkauf des Schaltanlagenwerks in Neutal/Burgenland an W. Schmid. Das Werk liefert als Vorzugslieferant weiterhin MNS-Schaltanlagen an ABB.

    1999
    Gründung der ABB Krems Service GmbH & Co.KG in Krems. Ein 50:50-Jointventure zwischen ABB und Krems Chemie AG, das sich mit Industriellem Instandhaltungsmanagement und Komponentenbau beschäftigt.

    Eingliederung von Hartmann & Braun Austria im Zuge der weltweiten Übernahme des Automationskonzerns Elsag-Bailey/Hartmann & Braun durch ABB.

    Ausgliederung des Kraftwerksgeschäftes in das 50:50-Joint Venture ABB ALSTOM POWER. In Österreich wird die ABB ALSTOM POWER Austria AG gegründet, die nicht mehr Teil der ABB-Gruppe Österreich ist.

    2000
    Umbenennung der Asea Brown Boveri AG in ABB AG entsprechend einer weltweiten Vorgangsweise. Gleichzeitig werden die ABB Energie AG und die ABB Industrie & Gebäudesysteme GmbH mit der ABB AG verschmolzen.

    Gründung der ABB Montage GmbH aus dem Bereich Leitungsbau der bisherigen ABB Energie AG und der bisherigen Tochtergesellschaft SAE Elektrifizierungsges.m.b.H., Innsbruck.

    Am 1.2.2000 erwirbt ABB Österreich das traditionsreiche Familienunternehmen Kraft & Wärme mit Niederlassungen in Wien, Niederösterreich und Salzburg. Tätigkeitsgebiet: Heizung-Klima-Lüftung-Sanitärtechnik, Rohrleitungsbau, Anlagenbau für Petrochemie.

    ABB Antriebssysteme GmbH, die Fertigungsstätte für Antriebe von Schienenfahrzeugen in Wiener Neudorf, wird Ende Juni von zwei ehemaligen ABB-Managern und einem Unternehmensberater erworben. ABB Österreich setzt damit einen logischen Schritt, nachdem sich der ABB-Konzern weltweit vom Schienenfahrzeug-Geschäft getrennt hat.

    2003
    ABB trennt sich weltweit vom Bereich Gebäudetechnik um sich mehr auf Energietechnik- und Automationsprodukte in den Märkten Energieversorgung und Industrie zu konzentrieren.
    In Österreich wird dieser Bereich an die MCE Gruppe verkauft.

    2004
    Als erstes Unternehmen 100.000 verkaufte Roboter.
    Entwicklung des Prozessleitsystems 800xA.


    2005
    ABB veräußert die ABB Montage GmbH an das Management-Team, neuer Name ist ALB Anlagen- und Leitungsbau GmbH.


    Last edited 2010-06-29
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