ABB komplettiert ihre Produktpalette von Öko-Marken

Die Haupt-Produktlinien von ABB unterliegen strengen Umweltauflagen, die sich ABB selbst auferlegt hat. Damit setzt das Unternehmen seine jahrzehnte lange Pionierarbeit bei der Entwicklung umweltverträglicher Produkte fort.

Die Umweltproduktdeklarationen (Environmental Product Declarations = EPDs) untersuchen die von ABB-Produkten hervorgerufene Umweltbelastung während des gesamten Lebenszyklus. Dabei werden auch die Ressourcen und Materialien, die bei der Produktion verwendet werden, und die Energieeffizienz der Produkte während des Betriebes in die Betrachtung einbezogen.

Die Deklarationen stellen den Kunden objektive, von Sachverständigen bestätigte Daten zur Verfügung und ermöglichen einen Vergleich des ökologischen Betriebsverhaltens mit alternativen Produkten.

Diese Praxis ist fest in der Umweltpolitik von ABB verankert. Darin eingeschlossen ist auch die Verpflichtung, Produktionsprozesse zu entwickeln, bei denen die Energie- und Ressourceneffizienz im Vordergrund steht. Zudem werden Markenprodukte und -systeme zu entwickelt, die ressourceneffizient sind und die Verwendung von erneuerbaren Energiequellen fördern.


Umweltmanagementprogramm
ABB iniziierte das offizielle Umweltmanagementprogramm 1991 nach der Unterzeichnung der Business Charter for Sustainable Development (Charta für eine nachhaltige Entwicklung - Grundsätze des Umweltmanagements ) der Internationalen Handelskammer (ICC). Die erste Phase umfasste auch eine Prüfung (Audit) der Produktionsprozesse, um festzustellen, welche Umweltbelastung von ABB ausging.

Gemeinsam mit anderen Industriezweigen und Wissenschaftlern der Chalmers University of Technology in Göteborg (Schweden) entwickelte ABB Methoden, mit denen die Umweltbelastung durch ihre Produkte während der gesamten Betriebsdauer untersucht werden kann. Diese Methoden werden Life Cycle Assessment (LCA)-Methoden genannt.

Die Umweltproduktdeklaration ist eine von der Internationalen Organisation für Normung (International Organization for Standardization = ISO) anerkannte Vorschrift und wird von dem Swedish Environmental Management Council überwacht. Spezielle Anforderungen an Produktgruppen oder Serviceleistungen werden so erkannt, um sicherzustellen, dass das Sammeln und die Berechnung von Daten einheitlich erfolgt.

Checkliste
Die Deklaration enthält Informationen über die Anschaffung von Rohstoffen, über Energienutzung und -effizienz, über die Inhaltsstoffe von Materialien und chemischen Substanzen, den Ausstoß von Schadstoffen in Luft, Boden und Wasser, über Abfallaufkommen sowie die Umweltbelastung durch das jeweilige Serviceprodukt.

Produktentwickler bei ABB arbeiten bei der Entwicklung eine Checkliste mit mehreren Punkten ab. Eine wesentliche Frage auf dieser Liste ist die nach einer möglichen, Steigerung der Energieeffizienz während des Produktbetriebes. Das ist ein sehr wichtiger Punkt, denn während des Betriebes geht die meiste Energie verloren.

Ein Beispiel für die umweltfreundlichen Produkte von ABB ist die neue Reihe von TMAX Niederspannungs-Schutzschaltern (Bild links). Schutzschalter erzeugen und schalten Lastströme in elektrischen Netzwerken und unterbrechen bei Fehlern im System Kurzschlussströme. Die TMAX Schutzschalter reduzieren die ausgestoßene Menge an Kohlendioxid während des Betriebes, benötigen weniger Stahl und Kupfer und produzieren weniger Verluste.

Zuletzt geändert 2007-06-18

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